Am Freitag reiste ich gleich nach der Schule nach Bonn. Der ICE fuhr in München schon mit 30 Minutrn Verspätung ab und bei der Ankunft in Siegburg waren es 50 Minuten. So war ich erst kurz nach 20 Uhr am Hotel am Marktplatz. Ich aß auf einer Terasse eines Vietnamesen zu Abend und machte dann noch einen Spaziergamg zum Rhein.
Um 8:50 startete ich am Marktplatz in Bonn. Nach wenigen Metern ging es durch einen Durchlass im Schloss in den Hofgarten und durch ihn zum Alten Zoll. Über die Rheinpromenade nordwärts zur Adenauer Brücke und auf der Beuler Seite auf der Promenade südwärts bis zur Telekom. Nach ein paar hundert Metern durch Wohngebiete gelangt man in den Wald und steigt kurz darauf steil zur Autobahnbrücke und weiter steil zum Foveauxhäuschen hinauf. Leider ist die Aussicht zu gewachsen. Es folgte einiges Auf und Ab. Hinter dem Parkplatz Dornheckensee passierte man ein paar Aussichtspunkte, u.a. den Kuckstein. An der Klosterruine Heisterbach begann der Aufstieg zum Petersberg, wo ich im Biergarten bei bester Aussicht rastete. Nach dem Abstieg in ein waldiges Tal, folgte bald ein teils steiler Aufstieg auf den Gaisberg. Bis zum Milchhäusel ging es abwärts. Dort verließ ich den Rheinsteig, um auf dem Kölner Weg direkter und ruhiger zum Drachenfels aufzusteugen. Oben verweilte ich in dem Touristenrummel nicht, sondern stieg gleich auf dem Rheinsteig nach Rhöndorf ab. Um 15 Uhr errreichte ich nach 26km das Hotel Weingut Pieper und wurde gleich zur Weinpräsentation eingeladen.
Um acht Uhr ging ich nach dem Auschecken vom Hotel zum Partnerhotel im Rhöndorfer Dorfzentrum zum Frühstück. 8:40 startete ich den Aufstieg über den Rheinsteig zur Löwenburg. Über einen steilen Pfad kürzte ich das letzte Stück zur Burg (455m, 9:45) ab. Über den Fahrweg gelangte ich von der Burganlage hinab zum Rheinsteig und dann weiter ins Schmelztal. Von diesem führte der Weg bald wieder steil hinauf in Richtung Himmelreich. Der Abstieg ins Muchwiesental war steil und matschig. Im Tal ging es wieder abwärts nach Bad Honnef. An den ersten Häusern begann der Aufstieg zum Auge Gottes. Auf dem Weg nach Bruchhausen musste ein weiteres Tal gequert werden. Und dann folgte ein Abstieg zur Unkeler Kaskade und dann wieder steil auf den Styxberg. Steil war der Abstieg nach Heister, gefolgt von einem weiteren steilen Anstieg nach Orsberg. Zur Erperler Ley war es eher eben. Der Ausblick war schön, aber beide Lokale geschlossen. Zum Glück gab es in der Rasthütte eine Dame die Getränke gegen Spenden für die welthungerhilfe ausgab. Auf den letzten gut 4km nach Linz hatte der Weg noch einige kurze aber steile Anstiege. Gegen 17 Uhr erreichte ich die Altstadt von Linz. Nach 33km war ich an der Fähre, die mich zu meinem Hotel brachte.
Um 9 Uhr fuhr ich mit der Fähre wieder nach Linz. Am Marktplatz gelangte ich wieder auf den Rheinsteig. Nach ein paar Metern erreichte ich einen Steig der in Serpentinen durch den Wald auf den Kaiserberg führte. Vom Gipfelkreuz ging es hinab in ein Waldtal und aus diesem hinauf nach Dattenberg. Nach der Querung des Ortes führte wieder ein Steig nach Leubsdorf hinab und bald wieder hinauf auf die Hochfläche. In Ariendorf querte man ein Tal und nach dem folgenden Anstieg war bald Schloss Arenfels erreicht, wo ich im Cafe auf eine Schorle einkehrte. Durch Weinberge und Wiesen ging es um Bad Hönningen herum. In Rheinbrohl verließ ich den Rheinsteig und ging zum Bahnhof, wo ich gleich einen Zug nach Leutesdorf nahm. Wenige Meter vom Bahnhof checkte ich im Hotel Leyscher Hof ein und machte gut zwei Stunden Siesta.
Um 17:06 fuhr ich mit dem Zug zurück nach Rheinbrohl. Zurück auf dem Rheinsteig stieg ich zur Rheinbrohler Ley auf. Nach einem kurzen Abstieg führte der Steig auf eine Hochfläche hinauf. Aussichtsreich ging es an der Talkante entlang und dann noch etwas aufwärts , ehe es hinunter in ein Waldtal führte und durch dieses nach Hammerstein. Vom Ortsende stieg ich zur Ruine der Burg Hammerstein hinauf. Auf dem Fahrweg gelangte ich bequem wieder ins Tal, um danach gleich wieder zur Hochfläche aufzusteigen. Am Naturfreundehaus begann dann der Abstieg nach Leutesdorf.
Am heutigen Dienstag startete ich gegen 9 Uhr am Hotel. Über den Zubringerweg vom Bahnhof ging es steil zum Rheinsteig hinauf und auf diesem weiter aufwärts auf teils zugewucherten Steig zur Hütte Rheinhelden, wo ich schon mal eine Pause im Schatten gönnte. Auf besseren Weg ging es nach Gönnersdorf hinab und im Ort schon wieder aufwärts. Im Wald auf der Hochfläche verpasste ich einen Abzweig und erreichte übr den Limesweg ohne Umweg wieder den Rheinsteig. In Altwied war die Gaststätte geschlossen, so wanderte ich weiter, erst am Hang des Wiedtales und dann am Laubach entlang. Im weiteren Aufstieg hörte man immer lauter die B256, die jedoch in einem Tunnel unter dem Wanderweg verläuft. So erreichte ich am Schauinsland Rengsdorf.
Kurz nach halb neun startete ich heute am Hotel Waldterasse, nach einer Minute war der Rheinsteig erreicht und es ging im schattigen Wald zuerst leicht auf und Ab, ehe der Weg ins Abtstal hinabführte. Nach wenigen hundert Metern im Tal führte der Weg steil auf der anderen Talseite hinauf. Nach Queren der L258 verlief es bequemer durch Wald nach Heimbach -Weis. Einige hundert Meter ging es auf einer Wohnstrasse abwärts, ehe es über Feldwege zum Zoo Neuwied ging. Am Zoo vorbei und über seine Ausfahrt ein Stück und dann ging es wieder in dem Wald auf die Bismarck Höhe. Hinunter nach Sayn am Schloss vorbei und hinauf zur Burg Sayn und weiter aufwärts auf dem Bergrücken. Vor der Mittagspause stieg ich noch ins Brextal ab. Nach einer knappen Stunde auf einer schattigen Bank, nahm ich dann den Aufstieg zum Römerturm (rekonsruierter Limeswachturm) in Angriff. Auf den letzten leicht abfallenden Kilometern kehrte ich noch im Meisenhof ein und erreichte so gegen 15:15 das Hotel im Wenigerbachtal in Bendorf.
Nach zeitigen Frühstück im Nachbarhotel brach ich um 7:30 auf. Bendorf verlässt der Rheinsteig schon nach ein paar Häusern mit einem steilen Anstieg auf die Hochfläche über die man sich der Autobahn nähert. Unter der Autobahn durch und man wandert bald einen Wiesenweg in ein Tal hinab. An einer alten Mühle verlässt man das Tal wieder und steigt zum Wüstenhof auf. Der Weg hinunter nach Vallendar war recht zugewachsen, auch mit Dornenranken. Im Ortskern (9:00) stehen ein paar schöne alte Bauten. Erst zwischen Gärten hindurch zum Priesterseminar und danach durch ein waldiges Bachtal steigt man zum Freizeitbad auf, bald über Felder und hinab an den östlichen Ortsausgang von Urbar. Am Ortsrand wieder hinauf auf die Hochfläche und kurz darauf ist man im Festungspark Ehrenbreitstein mit Aussichtskanzel, Seilbahn und den Festungsmuseen. Der Rheinsteig führt erst Richtung Niederberg ab um dann wieder steil an die Festungsmauer aufzusteigen. Über eine Straße und einen Treppensteig gelangt man dann nach Ehrenbreitstein und an den Rhein. Die Fähre ist stillgelegt, so wanderte ich weiter nach Pfaffendorf und über die Brücke in die Altstadt von Koblenz (12:00). Im Trierer Hof deponierte ich mein Gepäck und fuhr dann per Bus nach Vallendar für einen Ausflug auf die Rheininsel Niederwerth für Picknick schattig am Strand und etwas Kultur.
Ich ließ ein Teil meines Gepäck im Hotel und nahm kurz vor acht einen Bus nach Pfaffendorf zum Rheinsteig. Ein paar Meter führte der Weg über die Rheinpromenade, ehe er den schmalen langgezogenen Ort auf 100m querte und ins Bienhorntal führte und dieses schöne Waldtal hinaufführte. Durch Wald ging es dann im leichten Auf und Ab auf den Liedches Berg. Aber anstatt direkt zur Ruppertklamm zu führen, schwenkte der Weg nach Südwest und führte leicht abwärts, nach einem Aussichtspunkt steiler abwärts, zuletzt über einen felsigen Grat. Man erreichte einen Fahrweg, dem man aufwärts folgte bis man auf einen Pfad abwärts geleitet wurde. Nach erreichen eines weiteren Fahrweges ging es dann aufwärts zur Ruppertklammhütte. Der Abstieg durch die Klamm hinunter zur Lahn war teils seilversichert, führte teils im Bach, ein Abenteuer. Unten folgte man kurz der Bundesstraße, gelangte an die Lahn und auch bald über diese. Über einen Bahnübergang kam man nach Friedland. Bis zum Wald folgte man einer Wohnstraße, dann begann der Aufstieg zum Kurzentrum Lahnstein auf der Höhe. Von dort ging es durch die Aspichklamm nach Im Einmuth. Ein Stück im Ort zwischen Gärten weiter abwärts und dann steil aufwärts zum Fladenberg. Der folgende Abstieg über einen seilversicherten Steig ist nur kurz und von einem weiteren steilen Anstieg mit Stufen gefolgt. Oben angelangt erhascht man über eine Hecke einen ersten Blick auf die Marksburg. Nun führt der Weg abwärts zur Kerkertser Platte, einem super Aussichtspunkt. Bald darauf erreichte ich um 13 Uhr Braubach. Mit dem Zug fuhr ich nach Koblenz zurück, besuchte dort einen Frisör, kaufte einen Lunch und holte mein Gepäck aus dem Hotel. Um 16:05 war ich mit dem Zug wieder in Braubach und checkte im Hotel Mass ein.
In der Nacht hatte es gewittert und heute morgen war es bewölkt. Nach dem sehr guten Frühstück im zum Hotel gehörenden Cafe startete ich um 8:30. Es ging erstmal zur Marksburg hinauf, dann fast zum Rhein wieder hinab und dann gleich wieder steil hinauf auf die Hügelkette. Dabei regnete es immer wieder leicht. Gegen Mittag wurde es ganz trocken. In Filsen kam man nochmals dem Tal nahe, ehe man wieder mit gutem Blick auf Boppard zur Talkante aufstieg. An der Wilhelmshöhe machte ich eine längere Rast und sonnte mich auf der Waldliege mit Blick auf die Burgen von Bornkampen. Nach steilem Abstieg zur Straße, führte der Rheinsteig mich noch auf der Zufahrtsstraße zur Burg Sterrenberg und auf dem Zuweg nach Bornkampen hinunter. Mein Hotel Rheinpracht liegt am Rhein.
Als ich gegen 6 Uhr das erste Mal aufwachte schien die Sonne, doch um kurz nach sieben wurde ich von Blitz und Donner geweckt. So war es nicht schlimm, dass es Frühstück erst ab 8:30 gab. Während es draussen noch regmete, genoss ich das gute Frühstück mit Blick auf den Rhein. Als ich dann 9:30 aufbrach, hatte es aufgehört zu regnen. An den beiden "feindlichen Brüdern" vorbei begann der Wandertag mit einem kräftigen Anstieg. Kurz vor Lykershausen begann der Abstieg über die Hindenburghöhe in Richtung Kestert. Noch vor dem Ort ging der steile Abstieg in eine steile Steigung über, die zum Etappenende/ beginn führte. Die Etappe 14 führte bald über einem zugewachsenen Pfad weiter aufwärts nach Oberkestert. Die Pulsbachklamm wird oben umgangen, auf der südlichen Seite auf einem teils felsigen Pfad. Nach Wellmich musste man weit absteigen, um dann an der Burg Maus vorbei gut 200hm aufzusteigen. Oben wurde ich mit aussichtsreichen Wegen an der Talkante belohnt. Für den "Abstieg" wählte ich die Rheinsteigalternative Rabenacksteig. Der leichte Klettersteig führt zu einer Felsnase hinab und dann wieder über einige Leitern fast auf die Ausgangshöhe zum Rheinsteig zurück. Über selbigen war der Bahnhof St. Goarshausen (15:10) bald erreicht. Ich fuhr 15:27 nach Lorch, wo ich in der "Rheinliebe" für die nächsten drei Nächte Quatier habe.
Heute bin ich vom Hotel zum Bahnhof Lorch (1,4km) gegangen zum 9:16 Zug für die Fahrt nach St. Goarshausen. Fast direkt auf dem Bahnsteig begann der Aufstieg zum Aussichtspunkt Drei Burgen Blick. Bald stieg man ins Schweizer Tal ab und erreichte fast wieder Rheinniveau. Dann stieg man an der Burg Katz vorbei zum Ortsteil Heide auf. Von dort stieg man über Wiesenwege zum Loreleyplateau ab. Nach einem Abstecher suf dir Felsenspitze zog ich schnell weiter, fort vom Touristenrummel. Die Felsenkanzel war ein viel schönerer Aussichtspunkt und rs folgten noch einige auf dem Weg nach Kaub, meonrm eigentlichen Etappenziel. Ich verließ den Rheinsteig am Ortseingang und ging in den Ort, kaufte etwas Proviant und nahm dann vom Bahnhof den Zubringerweg zum Rheinsteig Richtung Lorch. Bis zum Kaubblick stieg der Weg kontinuierlich an. Nsch einer ausgiebigen Rast, erreichte ich von dort bald den Abstieg ins Niedertal und hinein nach Hessen. Oberhalb von Lorchhausen vorbei ging rs auf breiten Wegen im Auf und Ab zur Burgruine Nollig. Ein Pfad, anfangs steil, führte nach Lorch hinab. Nach 34km an St. Goarshausen erreichte ich 19:15 wieder das Hotel.
Um 9 Uhr startete ich am Hotel und war nach 600m im Ort auf dem Rheinsteig. Der führte mich aus dem Ort heraus und auf guten Wegen lange steigend durch Weinberge und Wald. Immer wieder gab es schöne Talblicke. Im leichten Auf und Ab ging es zügig bis es hinunter nach Assmannshausen (12:05) ging. Von der Kirche ging es über eine steile Strasse wieder aufwärts zum Ortsrand und dann auf schönen Parkwegen hinauf zum Jagdschloss Niederwald. Durch den Oststeinischen Landschaftspark gelangte ich zum Niederwalddenkmal. Zwei Kilometer weiter quert der Rheinsteig eine Landstraße an der Bushaltestelle Jugendherberge Rüdesheim. Nach kurzer Wartezeit nahm ich von dort den Bus nach Assmannshausen, der guten Anschluss an den Zug nach Lorch hatte.
Das schnelle Frühstück und der Aufbruch gegen 8:20 waren vergebens, der Zug nach Assmannshausen hatte in Lorch 25 Minuten und bei der Ankunft in Assmannshausem 35 Minuten Verspätung. Um.nicht 45 Minutrn auf den nächsten Bus zu warten, spazierte ich nach Aulhausen und nahm den Bus von dort zur JH Rüdesheim. So startete ich 10:30 auf dem Rheinsteig. Zuerst ging es durch Weinbergr an der Abtei Sankt Hildegard vorbei. Durch Wald führte der Weg dann zum Kloster Marienthal und nach Schlossheide. An dem Ort vorbei ging es wieder durch Weinberge, weiter zum Schloss Vollrads und Richtung Hallgarten. Vor dem Ort ging es wieder in den Wald bis zum Kloster Eberbach (15:45). Nach der Besichtigung des Klosters nahm ich den Bus hinunter nach Eltville. ich das
Um 9 Uhr nahm ich am Bahnhof Eltville und war 20 Minutrn später wieder am Kloster Eberbach. Da Karte und Markierung bicht übereinstimmten war der Beginn der heutigen Wanderung mit eteas Suchen verzögert. Dann ging es über einen bewaldeten Berg und über Wiesen und an Weinbergen entlang in einer guten Stunde nach Kiedrich. Dutch den schönen Ort und dann steil hinauf zur Burgruine Scharfenstein. Danach bequemer am Waldrand entlang und in den Wald hinein bis Schlangenbad. Durch den Kurort und das Tal noch etwas abwärts wanderte ich noch zur Lochmühle, vpn eo ich den Bus zurück nach Eltville nahm.
Um 9:22 fuhr der Bus nach Schlangenbad und 9:45 startete ich die Wanderung an der Haltestelle Lochmühle. Hinunter zum und über dem Bach und dann auf dem Rheinsteig steil aufwärts. Entlang vom Ortsrand von Georgenborn weiter aufwärts. Bald war der Graue Stein erreicht. An den Felsen begann ein langer Abstieg. Nach Frauenstein ging es über einen überwachsenen Steig wieder hinauf. Durch das nasse Gras waren meind Hosenbeine oben ganz nass. Im Ort hinunter zur Hauptstrasse und mit einem kurzen Schauer wieder aufwärts bis zum Goethestein. Beim Abstieg durch Kirschplantagen und Weinfelder erwischte mich ein kräftiger Gewitterschauer. Doch schon an den ersten Häusern von Schierstein schien wieder die Sonne. Die letzten 3km des Steiges führten am Rhein entang zum Schloss Biebrich.(13:00).
Am Samstag fuhr ich vom Rheinufer mit dem Bus zum Hauptbahnhof Wiesbaden und per S-bahn und Regionalzug zum Fernbahnhof Flughafen Frankfurt. Mit dem verspäteten ICE nach Pasing und per SEV nach Gauting.

