
In diesen Ferien gehe ich den GR131 auf den verbleibenden Inseln Lanzarote und Fuerteventura an. Am Samstag vor Palmsonntag, wanderte ich früh zum Bahnhof Gauting um die S-bahn 5:22 zu bekommen. Mit Umsteigen erreichte ich gegen 6:30 den Airport, um 8:05 sollte der Flug nach Lanzarote abfliegen. Bis zum Abheben wurde es 8:40, dennoch erreichten wir 11:45 Ortszeit pünktlich die Insel. 12:30 hatte ich mein Gepäck, aber erst eine Stunde später fuhr der der nächste Bus in die Altstadt von Arrecife. Von der Busstation waren es 10 Minuten bis zur Pension. Ich bin einziger Gast, Zimmer und Aufenthaltsräume sind schön. Am Nachmittag erkundete uch die Altstadt und kaufte ein.
Am heutigen Palmsonntag habe ich um 10:15 vom Busbahnhof den Bus nach Órzola genommen. Eine Stunde später bin ich im Hafen des kleinen Ortes gestartet. Die ersten gut 2km führt der GR131 an einer Straße entlang. Danach meist auf Feldwegen durch Bauernland mit seinen vielen Natursteinmauern, die Schutz vor dem Wind geben. Nach gut 9km passierte ich Maguez. Der Weg nach Haria hinüber war ein Pfad in schlechtem Zustand. Durch den schönen Ort wanderte ich hindurch zum ehemaligen Wohnhaus von Cesar Manrique, welches ich besichtigte. Danach eilte ich zurück in die Dorfmitte, um dem 15:04 Bus zurück nach Arrecife zu erreichen.
Heute nahm ich schon um 8 Uhr den Bus nach Haria und konnte so kurz vor 9 Uhr starten. Einen Kilometer ging es durch den Ort aufwärts zum Fußballstadion. Nun ging es auf einem Feldweg ins Valle de Malpaso. Nach Queren der Straße ging es auf einem alten Steig weiter, die Straße mehrfach querend. Oben auf der Hochfläche angekommen war der höchste Punkt der Insel nah, aber leider militärisches Areal. Ich wählte die Variante westlich um den Gipfel. Die ist zwar etwa 1km länger, führt aber mit herrlichen Blicken am Rand eines steilen Tales entlang. Kurz vor der Ermita de las Nieves errreicht man wieder den Hauptweg, der nun über Kilometer auf einer staubigen Piste abwärts führt. Zum Glück hatte ich den lebhaften Wind im Rücken. Etwa 2 km vor Teguise führt ein Steig von der Piste in ein Tal zu einer weiteren Piste, die in den Ort führt. Nach einer Pause in dem schönen Ort, wanderte ich am Friedhof vorbei über ein Sträßchen talwärts. Nach Queren der LZ408 ging es über eine Piste in gut 4km nach San Bartolomé. (14:15). Gut 10 Minuten später fuhr ein Bus nach Arrecife.
Heute am Dienstag bin ich um 9Uhr mit dem Bus der Linie 16 in 15 Minuten nach San Bartolomè gefahren. Vom Ortsrand ging es auf Schotterwegen um den Hausberg herum um dann auf einem Sträßchen um den nächsten Berg herum zuführen. Über eine Piste, einem kaum erkennbaren Pfad mit viersprachiger Markierung ging es zurück auf die Südseite der Hügel. Auf einer Piste ging es zur Straße hinunter und gleich weiter auf einer Piste nach Montana Blanca. Um den gleichnamigen Berg führten Feldwege nördlich und westlich herum. Eine weitere Piste führte oberhalb vom Tias nach Conil. Es folgten einige Kilometer Asphalt. Wieder auf einer Piste überquerte man den Pass ins schwarze Tal La Geria. Am Picknickplatz in Uga machte ich Pause. Von Uga führt der Weg an den Rand des Lavameeres, eine 200km^2 große Fläche bei den Ausbrüchen im 18. Jahrhundert entstanden. Entlang der Straße gelangt man nach Yaiza, wo ich erstmal auf ein kühles Radler einkehrte, ehe ich den Ort erkundete und den Beginn der letzten Etappe. Jetzt warte ich auf den Touristenbus, der mich hier in 20 Minuten zu einer Abendexkursion in den Nationalpark Los Montanas del Fuego de Timsnfaya abholen soll.
Kurz vor fünf kamen drei Busse an aus verschiedenen Orten und nun wurden die Gäste nach Sprachen aufgeteilt. So kam ich in den deutsch/ englischen Bus. Wir fuhren in den Nationalpark zum Besucherzentrum, wo man uns drei kleine Erlebnisse bereitete. Wir bekamen Steinchen aus 20cm Tiefe in die Hand, die heiss waren wie Messer direkt aus einem Geschirrspüler. Dann wurden Reisigzweige in ein ca. 1m tiefes Loch geworfen, die sich selbst entzünden und zuletzt wurde Wasser in 12m ins Erdreich führende Röhren gegossen, es entsteht ein künstlicher Geysir. Nach einen Blick auf den Naturgrill, ging es wieder in die Busse zu einer Rundfahrt durch den Nationalpark. Zurück am Besucherzentrum gab es ein tolles Abendessen. Gegen 21 Uhr ging es per Bus zurück. Gegen 22 Uhr wurde ich in Arrecife am Intercambior abgesetzt. Zur Pension war es eine knappe halbe Stunde zu Fuß.
Heute am Mittwoch fuhr ich mit dem gesamten Gepäck mit dem 8:30 Bus der Linie 62 nach Playa Blanca. Ich besorgte mir ein Fährticket für 16 Uhr und deponierte meinen Koffer in einem Shop, der dies anbot. Danach fuhr ich mit einem Bus der Linie 60 nach Yaitza zurück. (10:20).
Die letzte Etappe des GR131 auf Lanzarote begann mit einer steilen Treppe. Doch dann ging es bequem auf breitem Weg weiter. Richtung Las Bren̈as wurde der Weg dürftiger, dafür ging es gut 1,5 km durch den Ort über Sträßchen. An einer Ziegenfarm vorbei ging es hinab in die Rubicon Plain und durch diese wüstenhafte Ebene nach Playa Blanca. Ich kaufte im Supermarkt etwas ein und machte dann ein Picknick an der Küstenpromenade mit Blick nach Fuerteventura. Um vier legte die Fähre dorthin ab und 35 Minuten später war ich in Corralejo. Leider war im Hafen kein Taxi, so ging ich zur Busstation, wo ich dann ein Taxi bekam, dass mich zu meinem Hotel fuhr. Zur Begrüßung gab es einen Cava. Ich bezog das schöne Zimmer und machte dann noch einen Strandspaziergang zu den Dünen und zurück.
Nach gutem Frühstück bin ich kurz vor neun am Hotel aufgebrochen. Da der nächste Bus eine gute halbe Stunde später fahren sollte, ging ich zu Fuß zum Hafen von Corralejo, zuerst an der Straße entlang, dann durch Wohngebiete und zuletzt am Ufer der Bucht. Nach einer Stunde und 5,4km war ich dort und bekam noch einen Platz für die 10 Uhr Fahrt des Taxiboots zur Isla de Lobos. Mit dem Speedboat war der Ritt über die Wellen nur eine Viertel Stunde. Auf der Insel wanderte ich an der Ostküste, vorbei an den Salzwiesen und Salzwasserseen zum Leuchturm. Mit GR Markierung ging es mit einen Abstecher zum Gipfel der Montan̈a de la Caldera Isla de Lobos und einem Badestopp an der Playa de la Concha zurück zum Anleger. Die Rückfahrt wurde wilder als die Hinfahrt. In Corralejo erkundete ich die Haupteinkaufsstraße und nahm an deren Ende den Bus zum Hotel zurück.
Am Karfreitag nahm ich gegen 8:30 vom Hotel den Bus nach Corralejo. Auf einem Pfad über Ödgelände kürzte ich den Beginn des Wanderweges ab. Ich erreichte ihn dort wo er von Aspalt auf eine Piste wechselt. Dieser Piste folgt der GR131 über Kilometer noch am Vulkan Honda vorbei (anders als auf der Karte). Den Abzweig habe ich nicht gesehen, so wanderte ich die Piste bis zu ihrer Einmündung in die Fv109, auf deren Radweg ich dann bis kurz vor die ersten Häuser von Lajares (km3) folgte. Über einen Feldweg erreichte dann den GR wieder. Der Weg führte zuerst asphaltiert an Villen und Ferienhäusern vorbei, wurde zur Piste und stieg dabei stetig. Einen guten Kilometer führte ein Steig steiler empor auf den Vulkan Arena zu. An der Einmündung des Pfades in eine Piste machte ich Rast in einer Art Pergola. Wenige Meter weiter war die Höhe erreicht und es ging bequem abwärts nach La Oliva (13:10). Keine 10 Minuten später fuhr ein Bus nach Corralejo und kurz nach 14 Uhr war ich wieder im Hotel.
Heute checkte ich aus dem Hotel aus, deponierte jedoch den Koffer im Gepäckraum. Dann nahm i h wie am Vortag den Bus mach Corralejo und von dort einen Bus nach La Oliva (9:30). Zuerst ging es durch den Ort am Friedhof mit seiner hochmodernen Kapelle und an einer Kunstausstellung vorbei. Es folgten Pistenkilometer zum Vulkan Tindaya, um ihn herum zum gleichnamigen Ort. Auf kleinen Straßen durch den Ort hindurch und dann auf einer Piste an der Montan̈a Quemada vorbei nach Tefia. (17km). An der Windmühle vorbei ging es weiter nach Llanos de Conception (26km), wo ich einkehrte, ehe ich noch gut 2,4 km weiter ging nach Valle de Santa Ines. Hier wartete ich noch eine gute halbe Stunde auf den Bus nach Puerto de Rosario (16:50). Jetzt sitze ich im Bus Richtung Corralejo um den Koffer abzuholen. Mit dem geht es dann zurück nach Puerto de Rosario ins nächste Hotel.
Nach unruhiger Nacht, es war laut in und vor dem Hotel, und einem Frühstück auf dem Zimmer, checkte ich aus und ließ mir ein Taxi rufen. Das kam schnell und fuhr mich mit meinem Gepäck zur nächsten Unterkunft in Betancuria und nahm mich bis Valle de Sant Ines mit zurück (9:30). Die ersten 2km ging es auf Ortsstraßen und dann begann der Aufstieg auf einem steilen Pfad zum Aussichtspunkt M. la Cruz. Kurz darauf verließ ich den GR und stieg über das Stichsträßchen auf den Morro Veloso (677m). Von dem Gipfel mit in Renovierung befindlichen Restaurant folgte ich einem Pfad über den Gratrücken. Am der Degollada del Marubio kam der GR wieder dazu und am Degollada los Pasos stieg ich auf dem GR über eine steile Piste zum Picknickplatz Castillo de Lara. Über einen schönen Wanderweg ging es in Richtung Vega da Rio Palmas. Doch die letzten 2km etwa führten durchs ausgetrocknete Bachbett. Von der Ortsmitte ging es auf einer Ortsstraße abwärts. Kurz vor dem Ortsende kehrte ich in einem Gartenrestaurant ein. Nach der Pause ging es noch knappe 2km auf Asphalt bis wieder ein steiler teils schlechter Pfad zu einem Pass hinaufführte. Auf der anderen Seite war der Pfad gut ausgebaut und führte nach Toto. Im Ort stieg man ins Tal ab und wanderte durch den trockenen Baranco de Toto noch 2km nach Pájara. (22km, 15:30). Für den Rückweg nach Betancuria gab es weder Bus noch Taxi. So versuchte ich Autostopp und hatte Glück.
Meine Unterkunft wäre für vier schon geräumig. Der Vermieter gab mir als Gastgeschenk Ziegenkäse, Feigenkaktusmarmelade und Wasser. Zum Glück, denn hier sind alle Lokale abends geschlossen.
Mein Vermieter fuhr mich heute morgen gegen 10 Uhr ( verabredet war 9) nach Pájara. Ich konnte im dortigen Hotel meinen Koffer ins Zimmer stellen und bekam die Schlüssel. Danach ging ich noch schnell Wasser kaufen im Supermarkt und dann startete ich die Wanderung (10:45). Auf einer Piste leicht ansteigend verließ man den Ort, bald bog man links ab und der Weg wurde steiler und zum Pfad. Man querte noch einen Baranco und stieg dann zum Grat des Bergrückens auf. Im auf und ab ging es über mehrere Gipfel und dann nach Cardon hinab. An einem Windpark vorbei führte ein Wandersteig an den Hängen des M. Cardon entlang zur FV617. Man querte die Straße und stieg ca. 50hm ins Tal ab um gleich wieder zur Straße aufzusteigen. Kurz darauf ging es ähnlich. Danach blieb man parallel zur Straße bis Las Hermosas. Die letzten Kilometer führten dann wieder über eine Piste das Valle Pared hinab nach La Pared (25km, 16:20). Im Minimarket kaufte ich Getränke und machte davor Pause. Um 16:50 war ich dann an der Bushaltestelle, wo der Bus um 17 Uhr fahren sollte, er kam erst 20 Minuten später. So war ich erst gegen 18 Uhr wieder in Pájara.
Heute bin ich bereits 6:15 von Pájara mit dem Bus nach Morro Jable gefahren. Der Bus hielt nach einer guten Stunde Fahrt vor dem Mur Hotel, in dem ich gebucht bin. Ich gab mein Koffer ab und spazierte dann in den Ort.
9:35 fuhr dann der Bus nach La Pared, in dem ich die meiste Zeit einziger Fahrgast war. 10:15 konnte ich dann in La Pared starten. Auf einer Piste, erst steinig, später sandig ging es in die Wüste. Häufig konnte man gleichzeitig das Meer im Westen als auch im Osten sehen. Nach 18 km erreichte ich die Ostküste. Der Weg ging nun immer an der Steilküste auf und ab. Nach einer Rast in Tierra Dorada, lief ich einige Zeit am Wassersaum entlang. Nach 30km erreichte ich gegen 17:30 wieder das Hotel und konnte ein schönes Zimmer für die nächsten fünf Nächte beziehen.
Heute bin ich am Hotel (9:00) gestartet. Über die Promdnade ging es bis zum Strandende im Stadtzentrum. Hier begann ein längerer Aufstieg erst durch die Stadt, dann zu einem Wasserbehälter. Einer alten Wasserleitung folgend ging es dann am Hang entlang, bis man zur Straße abstieg, aber diese auch gleich wieder auf gutem Pfad verließ. Später musste man bei der Querung der Vulkanwüste für einen guten Kilometer auf der recht vielbefahrenen Piste laufen. Nach etwa 10km kam man an die Küste und passierte einige Strände an denen Surfer sich versuchten. In Puertito de la Cruz (14:00 - 15:15) kehrte ich ein. Zum Glück machte ich mich zeitig suf zum Endpunkt des GR am Faro de Jandia.Kaum hatte ich alle Bilder gemacht, kam der Bus und fuhr gut 20 Minuten vor der Abfahrtszeit. Die Busfahrt über die Pisten, vorallem der Abstecher nach Cofete, war ein Erlebnis. Der Bus endete am Busbahnhof, vom wo ich in 45 Minuten zum Hotel zurück lief.
Ruhetag. Gegen 10:30 fuhr ich mit einem Bus nach Tierra Dorada und ging zum Strand hinunter und suchte mir ein schönes Plätzchen, wo ich für ein paar Stümdchen verweilte.Als am Nachmittag die Winde immer stärker wurden machte ich mich auf den Rückweg. Als ich auf den Bus im Schutz des Wartehäuschen wartete, ging ein Schauer nieder.
Heute brach ich gegen 9:15 am Hotel mit Ziel Pico de la Zara auf. Zuerst wanderte ich einen Kilometer auf der Promenade nordwärts zum Beginn des Wanderwegs PR-Fv 54. Dieser führte mich nun entlang von Ortsstraßen zu einem Wasserbehälter und von dort als breiter Weg mit kurzen Gegengefällen bis etwa 1km vor dem Gipfel. Das letzte Stück war nur noch halb so breit, steiler und mit einigen Stufen. Kurz vor Erreichen des Gipfels gelangte ich in die Wolken. So hatte ich annähernd keine Sicht auf dem 812m hohen Gipfel, dem höchsten Punkt der Insel (11:30). Der Abstieg erfolgte auf dem Anstiegsweg. Nach dem letzzen Gegenanstieg sah ich den Gipfel ohne Wolke und 5 Minuten später, kurz vor dem Wasserbehälter erwischte mich ein starker Schauer. So kam ich recht nass wieder am Hotel an. (18km,13:20)
Auch der Samstag hatte tiefhängende Wolken, Schauer und kaum Sonne. Ich spazierte vim Hotel an den Strand znd im Wassersaum in den Ort. Über die Promenade spazierte ich zurück.
Der Sonntag wird der Rückreisetag. Der Koffer ist gepackt, das Zimmer muss ich bald räumen. Um 14 Uhr fährt der Bus der Linie 10 zum Flughafen.
17:40 soll mein Flug abfliegen.

Zum Abschluss ein Cocktail in der Strandbar.
