
Am Freitag hat mich Susanne von der Schule zum Hbf München gefahren. Kurz nach 15 Uhr fuhr der ICE nach Saarbrücken, der mich nach Kaiserslautern brachte. Vom Bahnhof zum B&B-Hotel waren es nur 5 Minuten.
Am Samstag früh (8:55), erreichte ich in einer Minute den Wegbeginn am Elf Freunde Platz. In wenigen Minuten ging es entlang ruhiger Straßen um den Betzenberg in den Wald hinein. Auf schönen Pfad ging es bald ein Waldtal aufwärts und dann hinauf zum Großen Humberg (424m, 9:45). Die angeblich gute Aussicht blieb im Nebel versteckt. Über den breiten Bergrücken führte der Weg nun abwärts. Am Dreieckstein (387m) und am Pfaffenbrunnen (390m) vorbei führte der Pfad zu einem Pass an der L503 (335m). Vom Pass steigt der Pfad zum Ortsrand von Dansenberg (400m) auf und dann durchs Rambachtal hinunter ins Aschbachtal und durch dieses nach Alte Schmelz (296m). Durch das Hungertal führte mich der Pfad auf den Kuhwald (405m) und Blaukopf (410m) hinauf. Der Abstieg ins Hammertal war teils steil. Nach wenigen Metern im Tal erreichte ich das Naturfreundehaus Finsterbrunnertal (280m,12:30 -13:15). Gestärkt von einem Linseneintopf wanderte ich dann das Karlstal aufwärts, welches sich nach ein paar Kilometern stark verengt. Ab Oberhammer begann der Aufstieg nach Trippstadt (410m, 14:50). Da das Hotel Schlossgarten erst ab 16 Uhr öffnet, verweilte ich noch im Café Ahorn.
Heute bin ich nach einem guten Frühstück wieder im Nebel am Hotel in Trippstadt aufgebrochen. Zuerst stieg ich auf dem Weg von gestern nach Oberhammer hinunter und wanderte dann das Tal weiter aufwärts. Nach und nach klarte es auf und die Sonne kam immer mehr heraus. Vom Moosalbsprung führte mich der Weg hinauf nach Johanniskreuz. Ich schnitt die Schleife ab und ging direkt zum Parkplatz am Gasthof, wo der Weg in Richtung Heltersberg weiter führt. Vorbei an der Hindenburgkiefer ging es hinab zum Burgalbweiher, dann am Talhang weiter und hinauf zum Weiserstein. Dann folgte ein Abstieg zum Molkenborn und weiter zum Kieselweiherbrunnen, wo ich eine Mittagsrast einlegte. Vom Weiher steigt der Weg bis auf die Hochfläche hinauf, um später zum Bügelweiher hinab zu führen. Aus dem Tal steigt man dann recht steil hinaus und hinauf zum Naturfreundehaus und zum Ortsrand von Heltersberg (13:20). Da das Wetter so schön war und ich zeitig dran, entschied ich mich weiter zu wandern. Recht geradlinig ging es vom Dorfrand über Wiesen in den Wald und auf breiten Wegen durch den Wald in Richtung Seelenfelsen. Der Schlenker an den Felsen entlang ist ein lohnender Umweg. Zurück auf dem direkten Weg steigt man ins Schwarzbachtal hinab. Folgt dort der Straße aber nur ca. 100m und steigt dann zur Heidelsburg auf. Von der Burgruine steigt man auf gutem Weg langsam wieder ins Tal ab. Etwas oberhalb verläuft der Pfad parallel zur Straße. Ich nahm dann dien Abzweig nach Fischbsch Burgalben, der über den Fischerfelsen ins Dorf führt. Am Bahnhof nach 34km Wanderung (16:20) musste ich leider feststellen, dass der nächste Zug (17:03) ausfallen würde. Ich rief mir ein Taxi, welches mich gegen 17 Uhr abholte und zu dem von mir gebuchten Hotel Pfälzer Hof in Rodalben brachte.
Da es montags im Hotel kein Frühstück gibt, verlegte ich selbiges ins Supermarktcafe am Bahnhof. 8:36 nahm ich den Zug Richtung Pirmasens und erreichte mit Umsteigen in Pirmasens Nord wieder Waldfischbach (8:56). Durch die Ortsteile Waldfischbach und Burgalben erreichte ich an der Wallfahrtskirche Maria Rosenberg den Hauptweg. Dieser führte aus dem Nebel heraus und hinauf nach Donsieders. Man quert den ganzen Ort und verläßt ihn über ein steiles Sträßchen hinauf auf die Hochfläche. Oben steht ein mit christlichen Symbolen verzierte Monolith. Kurz hinter diesem Kunstwerk erreicht man eine Straße, der man wenige Meter bis zum Waldrand folgt. Über einen Waldweg führt die Markierung einen dann zum Hölzernen Kreuz und dann steil auf einem Pfad abwärts. Doch ehe der Talgrund erreicht ist biegt man auf einen Pfad ein, der an Felsen vorbei am Hang entlang aufwärts führt. Man erreicht fast wieder die Höhe der Hochfläche undfolgt dann einem Forstweg zur Landstraße. Auf der anderen Seite der Straße bringt einen ein fast ebener Forstweg einen zum Hilschberghaus (10:55 -11:10). Der folgende Felsenweg führt immer am unteren Rand der Felsen entlang. Am Hinteren Rappenkopf beginnt dann der Abstieg ins Rodalbetal. Durchs Höhlbachtal steigt man wieder auf und erreicht nach Queren eines kleinen Passes den Birkwieserhof (12:30). Auf Waldwegen gelangte ich dann nach Merzalben. (13:25). Auf den Bänken am Brunnen beim Feuerwehrhaus machte ich Rast, ehe ich um 14:20 den Bus nach Münchweiler nahm. In Münchweiler bestand Zuganschluss nach Rodalben (14:36).
Nach sehr gutem Frühstück im Hotel bin ich wieder mit vollem Gepäck zum Bahnhof und über Münchweiler nach Merzalben gefahren (10:00). Bei nebligen Wetter ging es zum Waldrand hinauf und wieder leicht absteigend zur Gräfensteiner Hütte. Durch einen Hohlweg führte zuerst der Weg in Richtung Burg Gräfenstein. Oben angelangt (10:40) streifte ich durch die Burganlage, verzichtete des Nebels wegen auf die Besteigung des Bergfrieds. Von der Burg steigt man kurz zum Parkplatz der Burg ab und wandert wieder aufwärts zum Hinteren Wintscher Kopf. Der weitere Weg folgt meist dem breiten bewaldeten Bergrücken. Ab etwa halb zwölf kam die Sonne immer mehr durch den Nebel und als ich den Leopoldsturm (610m, 13:10 -14:05) war schon gute Sicht. Ich bestieg zuerst den Turm und genoss die Fernsicht. Man konnte hinter den Nebelwolken des Rheintals den Schwarzwald erahnen. Auf einer sonnigen Bank vor dem Turm machte ich Mittag und beobachtete das rege Treiben der Eidechsen an der Turmwand.
Der Weg führt dann nach Hermersbergerhof und dann parallel zur Straße abwärts nach Hauenstein. Man erreicht den Ort in der Nähe des Bahnhofs. Der Weiterweg nach Dahn umrundet Hauenstein, so ging ich in einem guten Kilometer zum Hotel Hauensteiner Hof (16:30) durchs Dorf.
Vom Hotel (9:00) spazierte ich durch Haunstein zurück zur Stelle, wo ich gestern den Weg verlassen hatte. So umrundete ich den Ort entlang einiger Felsen. Am Paddelteich gelangte ich ins Tal der Queich und folgte dem Tal bis zur Quelle der Queich. Es folgte der Aufstieg zum Wanderheim Dicke Eiche (10:55). 400m weiter passierte ich den Rest der namensgebenden Eiche. Bis zur Winterkircherl verläuft der Weg fast eben, dann beginnt der Abstieg nach Erfweiler (12:00). Am nördlichen Ortsrand entlang zieht der Weg Richtung Dahn. Kurz vor Dahn steigt man dann auf den Lachberg und folgt dann dem Bergrücken entlang schöner Felsen und mit schönen Ausblicken bis zum Jungfernsprung (13:40). Von dem Aussichtsfelsen ist man dann schnell im Ort Dahn. Ich ging zur Bushaltestelle Dahn Bahnhof und nahm dort 14:10 einen Bus nach Hinterweidenthal. Von der Bushaltestelle Kirche spazierte ich dann zum berühmten Teufelstisch und von dort in einem großen Bogen wieder ins Dorf und zum Bahnhof (15:45), wo 16:22 ein Zug nach Pirmasens fahren soll, wo ich für die nächsten zwei Nächte ein Hotelzimmer gebucht habe.
Am Abend machte ich noch einen Spaziergang durch die Innenstadt und ging im Brauhaus am Schlossplatz essen.
Am heutigen Reformationstag kam ich auf der Wanderung von Dahn (9:10) nach Erlenbach nicht aus dem Nebel. Vom Haus des Gastes führte der Steig in den Wald hinauf. Kaum an den ersten Felsen angekommen, ging es wieder abwärts und bald darauf zu den Burgen Altendahn wieder hinauf. Ein Stück folgt man hinter den Burgen noch dem Felsgrat, ehe man nach Erfweiler absteigt. Durch den Ort hindurch und wieder aufwärts zum Wasgaublick, über den Kahlenberg und zum östlichen Ortsrand von Schindhard. Den Ort lässt man rechts liegen und wandert noch einmal über einen Berg nach Busenberg (11:55). Leider gab es hier keine offene Einkehr, so stieg ich auf der anderen Dorfseite zur Burgruine Drachenfels auf. Ich erkundete die teils in den Fels gegraben, teils gemauerte Burg, ehe ich nach Erlenbach (13:15) weiter wanderte. Auch hier gab es keine mögliche Einkehr, so wanderte ich noch zur Burg Berwartstein (13:30 -14:20) hinauf und genehmigte mir ein Schoppen Wein und einen Zwiebelkuchen. Schnell war ich wieder in Erlenbach für die Rückreise nach Pirmasens, die eine kleine Kreuzfahrt über Birkenhördt und Annweiler war.
Der Rückweg zur Burg Berwartstein heute morgen war Rufbus in unter einer Stunde geschafft. So startete ich 8:55 mit der Wanderung das Portsbachtal hinab. An den Hängen des Woeslautertal ging es wieder aufwärts und später hinab nach Germanshof. Im Auf und Ab folgte der Weg dann der Grenze zu Frankreich, mit alten bayrisch/französischen Grenzsteinen. Später führt der Weg auf französisches Gebiet leicht absteigend aus dem Wald hinaus und dann durch Weinfelder wieder nach Deutschland. Absteigend gelangte ich nach 17km nach Schweigen (12:20 - 13:30). Im Gasthof zur Linde speiste ich einen vorzüglichen Sauerbraten. Bevor ich nach Wissembourg hinüber spazierte, machte ich den Abstecher zum Deutschen Weintor, dem offiziellen Ende des Waldpfades. Am Ortsrand von Schweigen weckte ein Weinautomat meine Aufmerksamkeit. In Wissembourg schlenderte ich durch die Altstadt und kehrte im Café "Daniel Rebert" ein.
Von der Altstadt von Wissembourg waren es noch gute 2km zu meiner Übernachtung in einem B&B in Altenstadt.
Am Samstag spazierte ich dann nur noch in 40 Minuten über einen Feldweg zum Haltepunkt Schweighofen. Dort begann um 9:38 die Bahnheimreise über Landau, Karlsruhe, Stuttgart, Ulm, Memmingen, Pasing und Starnberg nach Gauting (16:42). Mit ICE wäre die Fahrt nur etwa 1 Stunde kürzer gewesen, aber 60€ teurer.
