Faschingswoche in Beitostølen

Am 13. Februar fuhr ich am Nachmittag mit dem Zug nach Hamburg. Am nächsten Tag fuhr ich kurz nach 11 Uhr weiter nach Kiel. Vom Bahnhif ging es durch den beissend kalten Wind in gut 5 Minuten zu Fuß zum Colorline-Terminal.

Die Überfahrt war ruhig und ich habe lang geschlafen. Um 10:30 hatte ich die Fähre verlassen und fuhr mit dem Bus zum Nationaltheater und per T-bana zum Jernbantorget, von wo es nur wenige Meter zum Busbahnhof sind. Um 12:20 fuhr dann mein Bus nach Beitostølen, wo ich gegen 16:15 ankam. 

Am Montag schneite es noch immer leicht bei um die -10°C, aber es war windstill. Nach gemütlichen Frühstück ging ich zum Skiverleih und leihte mir die Langlaufausrüstung für vier Tage. So brach ich erst gegen 10:30 auf. Zuerst fuhr ich zum Skistadion, von dort zur Vafflebua, die nicht mehr existiert. An der Wärmehütte verlies ich die Rundloipe 4 und bog in die Loipe 5 nach Raudalen ab. Nach wenigen hundert Metern begann eine lange teils steile Abfahrt hinunter zum Beitoodden. Es folgten weitere 3,5km im leichten Auf und Ab bis zur Raudalhytta (10km, 12:30 -13:00). In der Wärmehütte gab es auch Getränke und Naschereien, allerdings muss man Vipps bezahlen, und dad können nur Leute mit einem norwegischen Bankkonto. Nach der Pause in der Wärme lief ich bis zur Wärmehütte zurück und vo dort direkt zum Hotel. (17,5km, 14:30)

Trotz Schneefall und tiefer Wolkem startete ich gegen kurz nach 10 Uhr. Über die Loipe Grün 1 zum Helsetoppen (5,6km) hinauf gelaufen. Weiter folgte ich der Loipe Blau 1 Knausrundt im Uhrzeigersinn bis kurz hinter den Tutjerne. Auf der roten 7 ging es dann rasant zur roten 1 hinunter (11km) , der ich dann zur Olehytta (Fjellcafe, 15km, 13:00 -13:50) folgte. Vom Cafe folgte ich der Schneescooterspur über den See abkürzend zur Loipenverzweigung nach Oysterli. Auf der roten 1 lief ich zurück Richtung Beitostølen, nahm die Abzweigung hinunter zum Campungplatz und von dort auf der Lysloipe zum Hotel (22km, 15:05).

In der Sauna habe ich später noch entspannt.

Der Aschermittwoch war ein kalter aber sonniger Tag. Gegem 9:40 brach ich auf und folgte der grünen 1 wie gestern, aber nur gut 3km. Auf der blauen 2 ging es ein paar hundert Meter und dann begann der Aufstieg auf der blauen 7 nach Gardli und von dort vierspurig hinunter nach Smørkoll und nach einer 90°Kurve südwärts in eine Senke. Noch vor Erreichen des tiefsten Punktes dieser Senke, bog ich in die blaue 4, die mich zuerst nach Nordwest bis Hornstølen führte, dann südwest in eine weitere Senke und aus dieser hinauf auf einen Pass zwischen Skorlieggi und Trollhovd mit einem schönen Blick ins obere Raudalen. In schneller Abfahrt ging es ostwärts zum Tabakktjernet mit seiner kleinen Hütte. Hier legte ich eine kleine Pause ein, ehe ich die letzten 5km hinunter nach Beitostølen fuhr. Um 13:25 war ich nach ca. 20km wieder am Hotel für einen faulen Nachmittag.

Der heutige Donnerstag begann mit einem Morgenrot. Gegen 9:30 brach ich auf, zuerst auf der Lysloipe zum Campingplatz und über die Zubringerloipe hinauf zur Loipe rot 1. Auf frisch gespurter Loipe gings zum Olevatnet (7,5km) und von dort auf der roten 3 nach Øysterlie (10,5km). Auf der blauen 6 ging es hinunter nach Javnelie (13,5km) und weiter um das Nordende des Javnin herum. Nun begann die kanggezigene mäßige Steigung hinauf zur Loipe rot 1 (18km), die ich nach wenigen hundert Metern wieder verließ, um zum Campingplatz abzufahren. Um 13:15 war ich wieder am Hotel (21 km). Ich wechselte nur kurz die Schuhe und  brachte dann die Skiausrüstung zum Skiverleih zurück.

Am Freitag nahm ich den 10:45 Bus nach Oslo. In Oslo gegen 14:45 angekommen, ging ich zum Scandic Byporten Hotel und konnte sofort einchecken. Später machte ich noch einen Bummel durch die Karl Johann. Um 18 Uhr traf ich Philippe und ging mit ihm zu Abendessen im norwegischen Filminstitut.

Am Samstagvormittag lies ich es ruhig angehen, besorgte nur noch Chillynøtter für die Spielgruppe. Um 11 Uhr ging ich zum Shuttlebus zur Fähre.

Auf der Fähre brachte ich das Gepäck auf die Kabine und ging dann ins Restaurant zum gebuchten "Sekt und Tapas".