Die Reise begann nach der Schule am Bahnhof Starnberg (14:40). Mit dem Regionalzug ging es nach München und mit dem ICE weiter nach Hamburg.

Mit etwa 15 Minuten Verspätung erreichte ich Hamburg (21:15). Zehn Minuten später war ich im Hotel Scandic Emporio. Später bin ich noch ein wenig in St. Georg ausgegangen.
Am Samstag bin ich nach einem ausgiebigen Frühstück durch die Wallanlagen zum Bahnhof Dammtor spaziert. Und dann begann es dumm zu laufen. Wegen einer Streckensperrung fuhr mein Zug nur bis Elmshorn statt nach Kiel. Auch die nächsten Züge in Richtung Kiel sollten ausfallen. So nahm ich ein Taxi in Elmshorn für die 90km zur Fähre in Kiel. So erreichte ich rechtzeitig den Hafen. Gleich nach Beziehen meiner Kabine, buchte ich im Spa einen Termin für Sport und Sauna für 14 bis 16 Uhr.
Nach Sport und Sauna, genoss ich die frische Seeluft, schlenderte durch Schiff und labte mich vor allem am köstlichen Abendbuffet.
Als ich am Sonntag erwachte, fuhren wir bereits in den Oslofjord ein und waren kurz vor Horten und Moss. Das Frühstück im Restaurant am Heck genoss ich mit Blick auf den Fjord. Als ich wieder in der Kabine war, passierten wir gerade Oscarsborg. Auf dem Sonnendeck verweilte ich bei der Einfahrt nach Oslo.
Von der Fähre ging ich zu Fuß bis zum Radhuset. Von dort nahm ich dann die Trikken (Straßenbahn) zum Hauptbahnhof und schlenderte durch Byporten zum Busbahnhof, von wo um 12:20 der Bus nach Beitostølen abfuhr. Vier Stunden später war ich dort und fünf Minuten später in meinem Hotelzimmer.
Nach dem Frühstück am Montag, bin ich zum Skiverleih auf der anderen Straßenseite gegangen und habe mir für vier Tage eine Langlaufausrüstung geliehen. Um zehn Uhr bin ich zur ersten Tour gestartet. Auf der Rückseite des Hotels konnte ich in die grüne Loipe 1 einsteigen. Später wechselte ich auf die grüne 2 bis Gardli. Von dort folgte ich der grünen 7 über Fjellstølen und Smørkoll. Gerade dort auf der freien Hochfläche gelangte ich zuerst in Wolken und dann setzte auch noch ein Schneeschauer mit viel Wind ein. Da war ich froh am Tåbakktjernet wieder in waldiges Gebiet zu kommen. Nun ging es meist abwärts und ich war nach 140 Minuten und 15km wieder am Ausgangspunkt.
Am Nachmittag schwamm ich einige Bahnen im 25m Becken des Hotelschwimmbades und entspannte danach in der Sauna.
Am Dienstagmorgen schneite es bei starkem Wind. Als gegen 10 Uhr die Sonne hervorlugte, brach ich zu einer kleinen Tour auf. Da es aber immer noch stark windete, kehrte ich am Skistadion wieder um und war nach einer Stunde und gerade mal 5 km wieder am Hotel. Gegen Mittag legte sich der Sturm und ich ging für eine weitere Runde auf die Loipe. Ich fuhr zur Waffelbua hinunter und über das Skistadion wieder zurück.
Am Aschermittwoch war die Wettervorhersage wirklich schlecht, stürmisch und Regen bei 4°C. Als es um 10 Uhr doch trocken war, machte ich mich auf, auf die Loipe. Ich fuhr zuerst wieder in Richtung Skistadion und bog dann auf die Verbindungsloipe zur Loipe Rot 1. 1km steigt man recht steil hinauf. Nun kam sogar teils die Sonne heraus und ich entschied mich zu einer Runde über die Loipen Blau 6 und Grün 6. Nach etwa 5,5km auf der Rot1, bog ich also auf Blau 6, in Øysterlie fand ich nicht den Abzweig und fuhr 2,5km weiter einer Spur folgend auf der Oberen Danebuloipe. Es folgten zwei Kilometer ohne Spur, aber markiert. Der Schnee war tief und sulzig, vorallem im Gefälle sehr unangenehm. Im Hansebekken wurde es besser und am Hansetjernet erreichte ich wieder die blaue 6, hier gespurt. In 2km Gefälle erreichte ich die grüne 6 und machte erstmal Rast. Es ging bald weiter abwärts zum Javnin (855m). Von dem See beginnt die Loipe langsam anzusteigen bis man wieder die Rot 1 erreicht. 500m weiter erreichte ich wieder die Verbindungsloipe. Abwärts ist der Kilometer in weniger als zwei Minuten geschafft. Nach knapp 5 Stunden und etwa 25km war ich wieder am Hotel. In der Sauna konnte ich gut entspannen.
Gegen zehn bin ich auf die Loipe. Doch der Wechsel von Eis und Sulz gefiel mir gar nicht und ich drehte bald um. Ich stellte die Ski vor dem Hotel ab und ging auf mein Zimmer die Schuhe wechseln. Als ich nach weniger als fünf Minuten wieder herunter kam, waren die Ski weg. Alles Suchen blieb erfolglos.
Dann brachte ich die Skischuhe zum Verleih zurück und meldete den Verlust der Ski. Man beruhigte mich, sie würden schon wieder auftauchen und ich nicht zur Regresszahöung herangezogen.
So beruhigt, wanderte ich an der Rv 51 Richtung Bygdyn aus dem Ort. An der Bitibua bog ich auf die Loipe hinauf zum Gratrücken. Oben folgte ich dem ausgeaperten Rücken zum Gipfel des Grønekinkampen (1151m). Der arg windige Aufstieg wurde von einer guten Rundsicht belohnt. Während des Abstiegs auf gleichem Weg, war der Fußweg nicht mehr vereist. Auf der Hotelterasse machte ich dann in der Sonne eine hyggelig Stunde.
Am Freitag nahm ich um 10:50 den Bus nach Oslo, wo ich gegen 14:45 ankam. Ich checkte im Scandic Byporten ein und bekam ein Zimmer mit Blick auf den Fjord. Nachmittags bummelte ich durch die Innenstadt und abends besuchte ich den SLM.
Am Samstag fuhr ich im kurz nach zwölf mit den Shuttlebus zur Colorline. Da erst um 13:15 das Boarding begann, musste ich nach Bezug der Kabine, direkt ins Restaurant, denn ich hatte Tapas und Prosecco gebucht.
An einem Tisch direkt am Heckfenster bekam ich nicht nur ein Glas Prosecco, sondern noch ein Glas Cremant de Alsace und zwei Champagner zu köstlichen Tapas serviert. Da sich die Abfahrt aufgrund eines Problems im Einchecksystems verzögerte, genoss ich das Mahl im Hafen.
Die Überfahrt war ruhig und dennoch kamen wir pünktlich in Kiel an. Bei zweistelligen Celsiustemperaturen genoss ich auf dem Sonnendeck die Fahrt in die Förde. Nur zehn Minuten nach dem Anlegen der Fähre war ich am Hauptahnhof Kiel und fuhr 10:23 ab. Aufgrund von Bauarbeiten endete der Zug in Pinneberg und ich musste von dort die S-Bahn zum Hauptbahnhof Hamburg nehmen. Der ICE nach Zürich, den ich bis Hannover nahm, war übervoll. Selbst in der 1. Klasse standen Leute. Der Flughafenstreik war schuld. Zum Glück hatte ich eine Platzreservierung. In Hannover hatte ich eine halbe Stunde Aufenthalt, die ich auf dem sonnigen Bahnhofsplatz verbrachte. Mein nächster Zug fährt, warum auch immer, nur bis Nürnberg.
